Warum Naturkosmetik?
Die Natur stellt uns alles für unseren Körper und unsere Gesundheit zur Verfügung. Der Mensch ist ein Teil der Natur und Naturstoffe sind für den Menschen in der Bioverfügbarkeit (Aufnahme und Verarbeitung) optimal.

Immer häufiger hört und liest man von synthetischen Inhaltsstoffen, die leider oft mehr als nur im Verdacht stehen, der Gesundheit abträglich zu sein oder den Körper und die Natur zu belasten.
In den Medien tauchen die Bezeichnungen Parabene, Silikone, Triethanolamin, PEG, PPG, EDTA, Paraffine, Triclosan u.v.m. seit einigen Jahren oft negativ behaftet auf – zu Recht, wenn man sich ein wenig mit der Thematik auseinander setzt.
Seit der Deklarationspflicht für Inhaltsstoffe (INCI) sind viele Verbraucher noch aufmerksamer geworden und beschäftigen sich mit dem, was in den Produkten steckt, die man sich täglich, manchmal mehrmals, aufträgt und die somit auf und auch, je nach Eigenschaft, über die Haut nachgewiesenermaßen in den Körper gelangen.
In aufklärender Lektüre, die auch für Nicht-Fachleute einfach und klar geschrieben ist, Web-Foren oder via Apps wie Toxfox oder Codechek ist der Endverbraucher immer informierter und kann klarer entscheiden welche Inhaltstoffe ihm/ihr sinnvoll erscheinen oder nicht.
Zertifizierte Natur- und Biokosmetik verspricht durch verschiedene Auflagen (unterschiedlich je nach Siegel) die Einhaltung wichtiger Parameter, um dem Verbraucher höchstmöglich natürliche und biologische Produkte anzubieten. Auf gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe wird selbstverständlich verzichtet und Verarbeitungsverfahren, die einen Basisstoff komplett verfremden, werden auch nicht angewandt. Ebenso wird seit jeher auf Tierversuche verzichtet.
Der Durchschnittskonsum
Im Durchschnitt nutzt der Westeuropäer pro Tag ca. 10 Kosmetikprodukte.
Als Basis:
- Zahnpasta,
- Duschgel,
- Schampoo,
- Conditioner,
- Gesichtsreinigung,
- Gesichtswasser,
- Crème,
- Deo,
- Bodylotion,
- Fußcrème,
- Handcrème.
Hinzu kommen gegebenenfalls:
- Augencrème,
- Serum,
- Make Up,
- Haarstyling,
- Nagellack,
- Rasierschaum,
- After Shave,
- Parfüm,
- ab und zu Peeling und Maske
- u.s.f.
Wenn man dann die gesundheitlich bedenklichen Stoffe addiert, die in kleinen Mengen in konventioneller Kosmetik zugelassen sind, kann man sich ausmalen, welcher Cocktail im Körper zustande kommt. Bei Zahnpaste und Lippen(pflege-)stift gelangen die Inhaltstoffe natürlich auf direktem Wege in den Körper.
Bei Naturkosmetik stehen die Nachhaltigkeit und die Umweltschonung durch die Produktion im Direkten und die Nutzung im Indirekten im Fokus. Leider können wir die Ausbeutung unseres Planeten nicht gänzlich verhindern, wir können jedoch entscheiden, in welchem Bereich wir darauf verzichten möchten. Dies können Sie bewusst bei Produkten tun, die Sie Tag für Tag auftragen, in dem Sie Naturkosmetik verwenden.
Jedes Produkt, das unter den Zertifizierungsnormen der offiziell gültigen Naturkosmetiksiegel (BDIH, ECOCERT, COSMOS BIO, COSMEBIO, Natrue, ICADA, u.e.m.) hergestellt wird, schont im Vergleich zur konventionellen Kosmetik die Umwelt und wirkt sich nachhaltig auf die Ressourcen der Erde aus.

